Shirakawa-go – übernachten Sie in einem traditionellen und ohne Nägel gebauten japanischen Haus

Häuser im Gassho-zukuri-Stil sind hoch und schmal und mit Strohdächern, die steil zum Boden abfallen – eine dringende Notwendigkeit um den heftigen Schneefällen des Winters zu begegnen. Der Name gassho-zukuri heisst wörtlich übersetzt „wie betende Hände“.

Jedes Haus ist ein Meisterwerk der Zimmermannskunst, denn sie sind ohne Nägel gebaut – jeder Balken fügt sich sauber in den nächsten ein. Die Struktur ist so solide, dass diese Häuser selbst in diesem erdbebengefährdeten Land seit den 1800er Jahren sicher stehen.

Schlafen in der Vergangenheit

Viele der Gebäude wurden in Museen umgewandelt, die die Geschichte der Region, den besonderen architektonischen Stil und die Besonderheiten sowie einige der Schlüsselindustrien von Shirakawa-go erklären. Mehrere dieser Häuser sind aber auch Gästehäuser, die einzigartige Übernachtungsmöglichkeiten bieten.

Schon ein Spaziergang durch die Straßen, bei dem man den Holzrauch einatmet, versetzt Gäste in das vormoderne Japan zurück. Steigen Sie zum Shirayama-Observatorium hinauf, blicken Sie über das Dorf und lassen Sie den Blick auf eine vergangene Zeit schweifen.

Shirakawa-go lohnt sich ganzjährig zu besuchen, da die wechselnden Jahreszeiten verschiedene Aspekte der Stadt eindrucksvoll zur Geltung bringen. Von der leuchtenden Kirschblüte im Frühjahr über den satten grünen Sommer, das feurige Herbstlaub und den stillen, weißen Winter – Shirakawa-go und Gokayama sind prächtige Dörfer, die 1995 zum Weltkulkturerbe erklärt wurden.

Informationen unter: www.japan.travel/de/spot/2031

Weitere Informationen über Japanisches Erbe: https://www.japan.travel/japan-heritage

Japanische Fremdenverkehrszentrale (JNTO)
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Foto:(c) JNTO